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Gemeinden

In dieser Übersicht finden Sie alle Gemeinden / Ortschaften die zur Pfarrei Seliger Paul Josef Nardini in Germersheim gehören.

Germersheim

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Lingenfeld, Schwegenheim, Westheim

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Sondernheim

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Taufe

Die Taufe beinhaltet ganz verschiedene Aspekte:

Sie ist das "Eingangstor" zur Kirche. Ohne sie können keine weiteren Sakramente empfangen werden. Sie ist Eingliederung in die Gemeinschaft der Gläubigen. Sie eröffnet die Zugehörigkeit zur Gemeinschaft mit Christus. Sie bringt das uneingeschränkte Ja Gottes zum Menschen zum Ausdruck. Sie markiert den Beginn des geisterfüllten Lebens: Gott ist in mir.

Sie bedeutet (Selbst-)Verpflichtung für den Täufling bzw. seine Eltern und Paten. Sie ist "Sakrament", d.h. sie bringt zeichenhaft und leiblich zum Ausdruck, was geistlich geschieht.

Die Taufe ist das Sakrament eines neuen, des christlichen Lebens.

Das Wort "Taufe" kommt von "Tauchen". In der frühen Kirche wurde die Taufe durch Untertauchen gespendet, um vollständige Reinigung und Neubeginn zu symbolisieren, und: Wie Jesus gestorben ist, so wird der Mensch in der Taufe zu neuem Leben erweckt, aus der tödlichen Verstrickung an das Böse befreit.

Die Taufe ist die feierliche Aufnahme in die Gemeinschaft der Gläubigen, der Kirche. Sie verbindet nicht nur mit Christus, sondern auch mit allen, die an ihn glauben. Wie der einzelne Mensch der Gemeinschaft bedarf, so ist auch der einzelne Christ auf den Zusammenhalt der Gläubigen angewiesen. Dem Menschen wird geholfen, im Vertrauen auf Gott in dieser Welt frei und zuversichtlich zu leben.

Durch die Taufe gehört man zur Gemeinschaft der Heiligen. Ein katholischer Brauch, der daran und an den Tag der Taufe erinnert, ist die Feier des Namenstages am Tag des Namenspatrons.

Für die Praxis:

Erste Ansprechadresse für Taufen ist das Pfarramt des Wohnortes.

Die Anmeldung zur Taufe und die Vereinbarung eines Tauftermins (feste Tauftermine im Jahr) erfolgt

im Pfarramt Germersheim - Tel. 07274 9485330 oder

im Pfarrbüro Lingenfeld - Tel. 06344 5705  oder

im Pfarrbüro Sondernheim  - Tel. 07274 2425.

Wo melde ich eine Taufe an und welche Unterlagen werden benötigt?

Bei der Anmeldung bringen Sie bitte eine „Geburtsbescheinigung für religiöse Zwecke“, ausgestellt durch das Standesamt des Geburtsortes des Kindes und das Stammbuch, mit.

Vorbereitung auf die Taufe in unserer Gemeinde - Ein Weg

Die Taufvorbereitung in unserer Pfarrei gliedert sich in zwei aufeinander aufbauende Schritte:

·        Taufelternkatechese

·        Treffen mit dem die Taufe spendenden Priester

 

Was bedeutet Taufelternkatechese?

An einem Samstagnachmittag treffen sich Eltern, die ihr Kind taufen lassen

möchten, zusammen mit anderen Eltern sowie mit haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter(inne)n der Pfarrei in einem unserer Pfarr-heime zu einer ersten Taufkatechese.

Zu diesen Treffen sind sehr herzlich auch die Täuflinge selbst, die Pat(inn)en sowie Geschwister eingeladen. Für Kinder bieten wir eine Kinderbetreuung an.

Der Nachmittag bietet die Gelegenheit, in der Begegnung mit anderen in den Austausch zu kommen über Bedeutung, Inhalte, Symbole und Gestaltung der Tauffeier.

Unser Arbeitskreis Taufelternkatechese

Worum geht es beim Treffen mit dem die Taufe spendenden Priester?

Bei diesem zweiten Treffen geht es um die konkrete Gestaltung des Taufgottesdienstes. An diesem Treffen nehmen all diejenigen Familien teil, deren Kinder in einer gemeinsamen Feier getauft werden. Dieses Treffen wird geleitet von dem Priester, der die Taufe spenden wird.

Tauftermine 2019

Für 2019 bieten wir in allen Gemeinden Tauftermine zu unterschiedlichen Zeiten an. Nicht mehr alle Tauftermine sind nachmittags um 15.00 Uhr.  Geplant sind auch Taufen am Sonntagvormittag nach dem Gemeindegottesdienst um 11.45 Uhr sowie nachmittags um 14.00 Uhr.

Weiterhin gibt es Termine, bei denen die Tauffeier in den Gemeindegottesdienst integriert sind.

20. Januar um 11.45 Uhr in Germersheim

17. Februar um 15.00 Uhr in Lingenfeld 

20. April jeweils um 20.30 Uhr in Germersheim, Lingenfeld, Sondernheim (Feier der Osternacht)

12. Mai um 14.00 Uhr in Sondernheim

16. Juni um 15.00 Uhr in Germersheim

14. Juli um 11.45 Uhr in Lingenfeld

4. August um 10.30 Uhr in Germersheim

25. August um 15.00 Uhr in Sondernheim

15. September um 14.00 Uhr in Germersheim

13. Oktober um 10.30 Uhr in Lingenfeld

10. November um 15.00 Uhr in Sondernheim

8. Dezember um 15.00 Uhr in Lingenfeld 

Fragen und Antworten rund um die Taufe

Vor der Taufe stellen sich viele Fragen, auf die wir im Folgenden Antwort geben möchten:

Welche Unterlagen benötigen wir für die Anmeldung zur Taufe?

Sie brauchen

- die Geburtsurkunde Ihres Kindes und gegebenenfalls das Familienstammbuch

- die Namen und Adressen der Patinnen und Paten und, wenn diese außerhalb unserer Pfarrei wohnen, einen Patenschein in dem vermerkt ist, dass die gewählten Patinnen und Paten selbst getauft und gefirmt sind. Ein solcher Patenschein kann kostenfrei über die Pfarrei bezogen werden, in der die Patin/der Pate selbst getauft wurde.

Können wir unser Kind auch in einer anderen Pfarrei taufen lassen?

Ja, das ist möglich. Aber Sie sollten bedenken, dass Taufe immer auch Aufnahme in die Gemeinschaft der Kirche bedeutet. Und das ist zunächst die an Ihrem Wohnort.

Darf nur ein Priester taufen?

Nein, auch ein Diakon darf Ihr Kind taufen.

Können wir unser Kind auch in unserem Haus taufen lassen?

Alle Sakramente sind Gemeindefeiern und zeigen, dass Christ-sein und Christ-werden keine Privatangelegenheit ist und der Glaube nur in Gemeinschaft gelebt werden kann. Deshalb wird nicht in Privathäusern, sondern immer in der Kirche getauft. Eine Ausnahme bildet die Taufe im Krankenhaus – etwa wenn für das Baby Lebensgefahr besteht (Nottaufe).

Wir sind nicht kirchlich verheiratet. Können wir unser Kind trotzdem taufen lassen?

Ja, natürlich. Denn jedes Kind hat ein Recht auf die Taufe. Nicht wenige Paare entscheiden sich nach dem Gespräch mit dem Pfarrer aber für eine kirchliche Trauung in Verbindung mit der Taufe ihres Kindes. Diese kombinierte Trauung und Taufe ist möglich

Wie viele Patinnen/Paten brauchen wir? Und dürfen sie auch evangelisch sein?

Lange vor der Taufe fragen Eltern sich, wer die Patenschaft für ihr Kind übernehmen könnte. Die meisten Eltern wählen zwei Paten für ihr Kind aus. Diese müssen katholisch sein. Ein evangelischer Mitchrist kann als Taufzeuge zugelassen werden – vorausgesetzt, die anderen Paten sind katholisch. Es ist gut, einem Kind Paten an die Seite zu stellen, denn es braucht Menschen, die es auf seinem Lebens- und Glaubensweg begleiten.

Paten können für Jugendliche in der Pubertät wichtige Bezugspersonen werden. Denn sie schauen oft mit mehr Abstand auf die Probleme zwischen Eltern und Kind. Dazu gehört natürlich ein regelmäßiger Kontakt zum Patenkind. Auch wenn die Familie in einer tiefen Krise steckt, etwa bei einer drohenden Trennung der Eltern, können Paten dem Kind helfend und unterstützend zur Seite stehen. Aber auch wenn alles in bester Ordnung ist, sollten Paten sich Zeit für das Patenkind nehmen.

Sinnvoll ist es, sich vor einer Zusage zur Patenschaft mit den Eltern über deren Erwartungen auszutauschen und selbst zu reflektieren:

Kann ich dem Kind wirklich ein zuverlässiger Begleiter sein? Wie steht es um meinen eigenen Glauben?

Wichtig ist auch die Frage des Verhältnisses zur Familie des zukünftigen Patenkindes. Ist die Beziehung krisenerprobt? Oder besteht die Gefahr, dass nach einer Auseinander-setzung Funkstille herrscht? Dies alles sollte im Vorfeld offen angesprochen werden. Wichtig ist nämlich zu wissen: Die Patin oder der Pate können nicht abgesetzt werden, etwa nach einem Streit mit den Eltern. Der Pfarrer kann die Paten nicht aus dem Taufregister streichen. Denn er hat mit seiner Unterschrift die Taufe bekundet. Paten sollten deshalb sorgfältig ausgesucht werden.

Kann auch der zehnjährige Bruder des Kindes Taufpate werden?

Nein, die Patin oder der Pate müssen das 16. Lebensjahr vollendet haben, selbst gefirmt und Mitglied der katholischen Kirche sein.

Können wir für unser Kind einen Taufspruch auswählen?

Diesen schönen Brauch der evangelischen Kirche haben mittlerweile immer mehr katholische Eltern übernommen. Gerne tragen wir den ausgewählten Taufspruch in die Taufurkunde ein.

Der ausgewählte Taufspruch sollte ein Text oder Vers aus der Bibel sein. Dieser Ordner enthält eine Auswahl geeigneter Bibelverse.

Können wir die Tauffeier mitgestalten?

Ja, das ist sogar unser Wunsch. Sie könnten z.B. ihre eigenen Taufkerzen und/oder die der Geschwisterkinder zur Tauffeier mitbringen, die Fürbitten oder Gebete sprechen. Gerne können Sie sich auch bei der Auswahl der Lieder einbringen oder selbst Musik machen.

Das Treffen mit dem die Taufe spendenden Priester bietet genügend Raum und Zeit, um über diese Möglichkeiten ins Gespräch zu kommen.

Braucht unser Kind ein eigenes Taufkleid?

Das Taufkleid ist ein wichtiges Symbol. In manchen Familien ist es Tradition, das Taufkleid von Generation zu Generation weiter zu vererben.

Wenn Sie kein eigenes Taufkleid haben, dann stellen wir Ihnen für die Tauffeier Ihres Kindes gerne ein weißes Kleid der Pfarrei zur Verfügung.

Was ist, wenn das Kind in der Kirche schreit?

Das ist überhaupt kein Problem. Die Taufspender können damit gut umgehen und warten geduldig, bis sich das Kind wieder beruhigt hat. Am besten sorgen Sie dafür, dass Sie den Weg zur Kirche nicht abgehetzt antreten. Denn Unruhe überträgt sich immer auch auf das Kind. Vor allem sollten Sie es vor Beginn der Feier noch mal füttern und wickeln. Vergessen sie nicht, ein Getränk, den Schnuller und das Kuscheltier einzustecken.

Muss mein Kind einen Namenspatron haben?

Nein, aber es wäre sehr schön, denn der Namenstag hat im Jahreskreis eine ganz besondere Bedeutung. In der Taufe hat Gott Ihr Kind bei seinem Namen gerufen und sich ihm persönlich zugewendet. Ein guter Anlass, sich näher mit seinem Namen zu beschäftigen. Vielleicht hängen Sie ein Bild mit dem Namenspatron im Kinderzimmer auf und sammeln Geschichten über die Heilige oder den Heiligen. Manche Namen haben auch moderne Kurzformen. Soll es kein Name christlichen Ursprungs sein, wäre es schön, dem Kind einen zweiten Namen zu geben, der auf eine Heilige oder einen Heiligen verweist.

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