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In dieser Übersicht finden Sie alle Gemeinden / Ortschaften die zur Pfarrei Seliger Paul Josef Nardini in Germersheim gehören.

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Donnerstag, 05. Januar 2017

Germersheim: Tag der offenen Tür am 29. Januar

Blick vom Pfarrgarten auf Außenbaustelle und Klostergebäude.

Blick vom Eingangsbereich durch den Süd-Kreuzgang.

Das Klostergebäude steht kurz vor Fertigstellung. Zur Einweihung kommt der Bischof

Die Arbeiten am Kloster in Germersheim, das seit gut zwei Jahren umfangreich saniert wird, sind im Abschluss begriffen. Die Einweihung und Segnung des Gebäudekomplexes ist für 29. Januar geplant. Zu diesem Anlass wird der Speyerer Bischof Dr. Karl-Heinz Wiesemann erwartet.

Doch bis dahin ist noch viel zu tun: Es sind Türen einzubauen und verschiedene Bereiche der Inneneinrichtung zu vervollständigen, etwa der Einbau von Küche, der Garderobe und der Beleuchtung. Bis zuletzt wurde vor Weihnachten noch an der Sakristei gearbeitet. „Das war mit heißer Nadel gestrickt, damit wir sie zum Hochfest nutzen können“, sagt Pfarrer Jörg Rubeck. Er ist froh, dass mit dem Abbau des Gerüstes nun auch das Gebäude in seiner Schönheit wieder zur Geltung kommt.

Nicht fertiggestellt sein wird zum Einweihungstermin die Außenanlage mit den verschiedenen Zuwegen. Auch der Abriss eines Verbindungsbaues vom derzeitigen Pfarrhaus, das verkauft wird, zum Kloster steht noch aus. Pfarrer Rubeck geht davon aus, dass noch bis Sommer die Handwerker und Bauarbeiter im Kloster ein- und ausgehen.

Insgesamt wurden vier Millionen Euro investiert. Ein neues Dach für das dreischenklige Klostergebäude inklusive. Am Beginn der Arbeiten zur Dachausbesserung stellte sich heraus, dass eine komplette neue Bedachung notwendig ist, geplant war diese ursprünglich nicht. Außerdem mussten in großen Mengen asbestverseuchte Altbaustoffe entsorgt werden.

Gut sieht es schon im Obergeschoss des Klosters aus: Die Regionalverwaltung für Pfarreien und Kindertagesstätten in den Dekanaten Germersheim und Landau ist bereits vor Weihnachten von den bisherigen Standorten in Landau und Bad Bergzabern umgezogen. Am 21. Januar folgen dann auch die Mitarbeiter aus Seelsorge und Pfarrbüro der Pfarrei Germersheim (für den Umzug werden noch Freiwillige gesucht). Eine Woche später, am Tag der Einweihung will Pastoral- und Büroteam mit einem „Tag der offenen Tür“ den neuen Arbeitsplatz der Öffentlichkeit vorstellen. Ein gute Gelegenheit, die Räume zu besichtigen, in denen sich vor Jahrzehnten auch ein Kindergarten, sowie die Grund- und Volksschule befanden.

Künftig sind neben Verwaltung und Pastoralteam die Katholische junge Gemeinde (KjG) und die Katholische Hochschulgemeinde (KHG) untergebracht. Als „gute Stube“ ist der Gemeindesaal im Erdgeschoss für Feste, Chorproben und anderes wieder nutzbar. In einen Seitenflügel des Klosters zieht dann Pfarrer Rubeck selbst ein: „Ich plane meinen Umzug für März. Spätestens zu Ostern will ich in der neuen Pfarrwohnung sein.“

Den Einweihungstag am 29. Januar plant die Germersheimer Gemeinde St. Jakobus als Gemeindefest. Eingeladen dazu sind die anderen Gemeinden in der Pfarrei, zu der auch Lingenfeld, Schwegenheim, Westheim und Sondernheim zählen: Beginn ist mit dem Festgottesdienst um 10 Uhr in der Kirche St. Jakobus. Die Feier ist bewusst auf den Tag gelegt, an dem der Gedenktag des seligen Paul Josef Nardini begangen wird, er stammt aus Germersheimer und ist Namenspatron der Pfarrei. Danach findet im Gemeindesaal ein Festakt mit Grußworten statt. Der Speyerer Bischof wird das Gebäude segnen. Ein einfacher Mittagsimbiss sowie Kaffee und Kuchen bei musikalischer Unterhaltung schließen sich an. Bis in die Nachmittagsstunden ist es möglich, das renovierte Gebäude zu besichtigen. Es zählt wie die Kirche selbst zu den ältesten Gebäuden der Stadt. Die letzte umfassende Renovierung fand 1962 statt.

(hma)

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