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Donnerstag, 22. Dezember 2016

Viele Details in der Weihnachtskrippe zu entdecken

Ein Teil des Aufbauteams mit Pfarrer Jörg Rubeck (ganz rechts) und Jürgen Bummel (dritter von rechts).

Aufbau des Untergestelles.

Aufstellen von Bäumen.

Die ersten Wurzeln werden aufgestellt.

Die Dekoration erfordert viel Erfahrung.

Vor dem Auflegen des Sandes muss alles gereinigt werden.

Fast fertig, nur die Figuren fehlen noch.

Fertig: So sieht die eigentliche Krippenszene aus.

Sehenswert ist die Krippe in der St. Jakobus-Kirche in Germersheim: Mehrere Tage benötigt jeweils der Aufbau. Bis 2. Februar kann man sie jetzt bewundern.

An zwei Adventssamstagen und einem Abendtermin direkt vor Heiligabend ist auch in diesem Jahr wieder die große Krippe der Kirche St. Jakobus in Germersheim aufgebaut worden. Das Helferteam um Jürgen Bummel aus Sondernheim hatte dieses Mal besondere Wege einzuplanen: Wegen der Sanierung des Klosters waren Untertische, Wurzeln und sonstiges Dekorationsmaterial sowie die zahlreichen Figuren an verschiedenen Orten gelagert worden.

Nach dem Aufbau der stabilen Unterkonstruktion und dem Auslegen mit Holzplatten folgte das Aufstellen der Bäume. Neben drei Exemplaren aus dem Germersheimer Klostergarten wurde auch in einem Privatgarten eine Fichte ganz frisch geschlagen. Im Vorfeld war zu Baumspenden aufgerufen worden, das Krippenaufbauteam kommt dann jeweils zu den Spendern, um den Baum zu fällen. "Der Baum ist zu groß und muss endlich weg, und so erfüllt er wenigstens noch einen Nutzen", so der Spender der Fichte. Zusätzlich wurde auch Geld gespendet, das für den Zukauf weiterer Tannenbäume bestimmt ist.

Wenn alle Bäume auf dem Untergestell stehen, werden die großen Baumwurzeln, die Felsen und Höhlen im Bergland von Bethlehem darstellen, aufgelegt. Der Stall erhält ein Dach aus Rindenstücken, weitere "Felswurzeln" werden eingepasst. Die Holzplatten des Untergrunds werden mit einer Sandschicht kaschiert, bevor Stroh, Moos und Baumzweige dekoriert werden. Auch die Beleuchtung verschiedener Einzelszenen sowie das glimmende Feuer muss eingebaut werden. Erst zuletzt werden die großen Figuren aufgebracht, darunter Ochs und Esel, Hirten, der Verkündigungsengel - und natürlich die heilige Familie. Erst am 6. Januar kommen die drei Könige in die Krippenszene dazu und das größte Exemplar der Figurensammlung, ein großes Kamel aus Holz.

Auch ohne das exotische Tier ist die Krippe sehenswert und wird nach der Kinderchristmette und den weiteren weihnachtlichen Festgottesdiensten stets von Kindern und Erwachsenen umlagert. Es gibt viele kleine Details zu bestaunen, etwa ein Hirte, der seelenruhig schläft, während seine "Kollegen" sich zum Stall von Bethlehem aufmachen. Die Krippe ist nun bis zum 2. Februar zu sehen. Am 3. Februar wird sie dann wieder für rund zehn Monate sicher eingepackt und verstaut.

Jürgen Bummel wirkt seit bald 40 Jahren jeweils im Advent am Krippenaufbau mit, bzw. im Februar dann beim Abbauen, seit vielen Jahren ist er für das Team hauptverantwortlich, koordiniert die Termine und Arbeiten. Er hat bereits angekündigt, die Leitung in jüngere Hände abzugeben, aber alle Krippenbauer hoffen, dass er ihnen noch viele weitere Jahre mit Rat zur Seite steht und mit geübtem Auge das Einpassen von Dekoration und Figuren begleitet. Denn dafür benötigt man viel Erfahrung. Für dieses ehrenamtliche Engagement dankte beim ersten Aufbautermin am 10. Dezember auch Pfarrer Jörg Rubeck.

(hma)

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