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In dieser Übersicht finden Sie alle Gemeinden / Ortschaften die zur Pfarrei Seliger Paul Josef Nardini in Germersheim gehören.

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Sonntag, 12. Juni 2016

Pfarrer Jörg Rubeck feiert Weihejubiläum

Sein silbernes Priesterjubiläum hat Dekan Jörg Rubeck am 12. Juni in der Germersheimer St. Jakobus-Kirche gefeiert.

Sein silbernes Priesterjubiläum hat Dekan Jšrg Rueck am 12. Juni in der Germersheimer St. Jakobus-Kirche gefeiert. Pfarrer Rubeck, Jahrgang 1962, wurde am 15. Juni 1991 im Speyerer Dom zum Priester geweiht. "Braucht man heute eigentlich noch Priester?" So fragte Regens Markus Magin, der Leiter des Speyerer Priesterseminars in seiner Predigt im Festgottesdienst für seinen Studienfreund Rubeck. Statt einer Antwort veränderte Magin die Frage: "Brauchen die Menschen, braucht die Welt heute überhaupt noch Gott?" Immerhin, so stellte Regens Magin fest, sei allen Menschen eine Sehnsucht in die Wiege gelegt, die nach Liebe, Anerkennung, Zugehörigkeit oder Wertschätzung. "Die Bibel sagt uns vom ersten bis zum letzten Buchstaben nichts anderes, als dass Gott die Liebe ist." Wenn also heute auch die Zahlen der Gottesdienstbesucher und die Kirchenaustritte eine andere Sprache sprächen, so sei dennoch Gott in der Welt so nötig wie je. "Vor diesem Hintergrund brauchen wir also auch heute Priester, und eine Kirche." Denn es sei die Grundaufgabe einer christlichen Kirche, den liebenden Gott zu verkündigen. Nicht gebraucht würde eine Kirche, in der es Machtgerangel gebe, Kindesmissbrauch oder schlagzeilenträchtige Skandale. Ebensowenig würden Priester gebraucht, die bloß Manager oder Kultdiener oder Karrieristen seien. Dagegen stellte Markus Magin den Begriff des "gemeinsamen Priestertums", wie ihn das Zweite Vatikanische Konzil verwendet habe: Alle Christen sind durch Taufe und Firmung dazu berufen, die Liebe Gottes zu verkünden. Priester sollen danach Diener aller sein, Helfer, "dass alle Säfrau und Sämann sein und das Wort Gottes aussäen können", sagte Magin. Zu dieser Hilfe, die Seelsorger leisten müssen, gehöre der "Dienst an der Einheit", wofür Jörg Rubeck ein gutes Beispiel sei. Sowohl in seiner früheren Pfarreiengemeinschaft Rheinzabern/Neupotz als auch in seiner jetzigen Pfarrei Germersheim sei es seine Hauptaufgabe, die Gemeinden und die Ehrenamtlichen zusammenzuführen. "Dass er dabei gerne lacht, Humor beweist, aber sich mit ganzer Kraft für die Seelsorge einsetzt, spricht für ihn", sagte Regens Magin. Für diesen Humor, der auch über sich selbst lachen lässt, steht, wie sich Rubeck im Gottesdienst bei den Gremienmitgliedern dafür entschuldigte, dass sie ihn manchmal ertragen müssten. "Sie haben es nicht immer einfach mit mir. Wir ringen oft miteinander um den richtigen Weg." Um mit Rubeck zu feiern und danken, waren viele in die Germersheimer Kirche gekommen. Angehörige der drei Gemeinden der Pfarrei Germersheim, aus Pfarrei- und Verwaltungsrat und den Gemeindeausschüssen sowie aus Rubecks früheren Pfarreien Rheinzabern und Neupotz. Gratulanten waren u.a. der protestantische Germersheimer Dekan Dr. Claus Müller sowie Vertreter der Kommunen, unter anderem Bürgermeister Marcus Schaile aus Germersheim und Ortsbürgermeister Erwin Leuthner aus Lingenfeld. Gestaltet wurde die Messe von einem Projektchor aus den Chören und Musikgruppen der drei Gemeinden, unter Leitung von Sabine Nebel und mit Organist Michael Braun an der Orgel. Ein musikalischer Höhepunkt des Gottesdienstes war das "Halleluja" aus Händels "Messias". Mit Pfarrer Rubeck standen Kaplan Shaiju Varekulam und Rubecks Studienfreunde Regens Markus Magin und Dekan Oliver Grimm aus Landsberg am Lech am Altar. Den Gottesdienst gestalteten die Pastoralreferenten Irina Manck und Thomas Bauer mit den Fürbitten mit sowie Martina Rieger und Wiltrud Siepenkothen, vom Pfarreirat, die in einer kurzen Einführung Jörg Rubeck eine Jubiläumskerze überreichten. Sie trägt - wie eine eigens gebackene Jubiläumstorte -  Rubecks Wahlspruch: "Da gingen ihnen die Augen auf und sie erkannten ihn, als er das Brot brach" aus der Emmaus-Erzählung im Lukas-Evangelium.

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